Stadt Bad Kudowa - Kudowa Zdrój

Geschichte der Stadt

 

Kudowa entstand auf dem Gebiet des Staates Homolskie, der seit dem Jahre 1477 an die Grafschaft Klodzko angegliedert wurde. Aus dieser Zeit stammt die erste Erwähnung über eine kleine Siedlung namens Lipolitow. Die Erwähnung enthielt eine Urkunde von Heinrich dem Älteren. Die Entwicklung des Dorfes verbindet sich mit der Entdeckung der Mineralquellen an dieser Stelle  >>> mehr

Kudowa Zdrój heute

Seit der politischen Wende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts blüht Bad Kudowa wieder auf. Wie in den meisten der alten Kurorte in Schlesien war die historische Bausubstanz in der Zeit des Sozialismus nicht gepflegt worden, sondern mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. Für die Bedürfnisse des staatlich organisierten Massen-Kurbetriebs wurden standardisierte Betonklötze in die einst von Villen und Sanatorien geprägten Orte gestellt, in Bad Kudowa stammt z.B. das Hotel Kosmos (heute grundsaniert und modernisiert als Hotel Kudowa) aus dieser Zeit.    >>>weiter

Bekannte Persönlichkeiten aus Bad Kudowa

Jan Koplowitz

Schriftsteller

geb. 1.12.1909, Bad Kudowa

gestorben 19.12.2001, Berlin

Ehrenbürger der Stadt Kudowa Zdrój 2001

Jan Koplowitz wurde am 1. Dezember 1909 im Heilbad Kudowa geboren. Sein Vater war, wie er beschreibt, ein »breiter, ungebärdiger Bursche, slowakischer Hausdiener im Hotel Bohemia, ein Grenzgänger, der nach dem Sündenfall – dem wir Jan verdanken – irgendwo in den Karpaten verschwand, nie mehr gesucht, gesehen oder erwähnt«. Seine Mutter war eines von sieben Kindern des Friseurs Filip Polack und der Bäuerin Josefine, die das Hotel in Kudowa um 1900 begründen.

Siehe auch: Homepage Jan Koplowitz

Anna Bernard
Heimatschriftstellerin
geb. 15.07.1865 in Breslau
gestorben 27.08.1938 in Bad Kudowa

 

Angesichts des Anblicks sich die Heuscheuerstraße hinabwälzenden großer deutscher Truppenkontingente, die sich unmittelbar vor dem "Münchner Abkommen im Kreis Glatz auf die Aggression gegen die Tschechoslowakei vorbereiteten, sagte Anna Bernhard zu ihre Mann "Um Gottes Willen, Robert, das bedeutet einen Weltkrieg - mir ist sehr schlecht!"

Danach gehen sie und ihr Mann schlafen. Ein Schlaf, aus dem sie nur noch einmal kurz erwachr, um die "letzte Ölung" zu empfangen.

.Siehe auch: Homepage Anna Bernhard